Porcelain lamp

Miriam Aust
Porcelain lamp

Was in der seriellen Herstellungvon Porzellankörpern vermieden werden soll, wird dieser Leuchte zueigen.Das "Gedächnis" des Materials wird genutzt um aus einer Gussform individuelle Schirme zu fertigen.
Zunächst umzeichnet die Negativform einen makellosen Rotationskörper, der Anlehnung an archetypische Lampenformen findet. Gegossen und ausgeformt gleichen sich die Schirme, jedoch bleibt dem Material die Erinnerung an die Berührungen des Ausformens von Hand inne.
So verziehen sie sich auf unterschiedliche Weise während des Brennvorgangs. Es entsteht eine Serie aus abweichenden Formen gleicher Herkunft. Das Unbeeinflussbare wird genutz um eine Familie aus Einzelstücken entstehen zu lassen.

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