»Einfallsreiches Spiel mit nachhaltigen Ideen: Der „Line-Up-Table“ verwendet Holzspänne, die bei der Produktion anfallen als Bestandteil der leichten Betontischplatte. Leuchtende Seile verbinden sie mit dem Gestell, als könnte der Tisch nur so vorm Davonfliegen bewahrt werden.«
»Eine besonders naheliegende Form der Nachhaltigkeit gelang Silva Proffen. Sie entwarf Kleiderbügel, die aus alten, mit Harz verklebten Stoffresten bestehen. Ebenso naheliegenderweise nannte sie ihre Idee „Reststoff“.«
»Die Leuchte „CL1“ (bei Technolumen in Serie hergestellt) verbindet neueste LED-Technik mit einem spielerischen emotionalen Aspekt. Ihre beweglichen Glaselemente stellen Bezüge her zur experimentellen und handwerklich geprägten frühen Moderne wie zur aktuellen präzisen Industrieästhetik.«
»Robust und zerbrechlich, transparent und undurchdringlich: Die Berliner Designerin Hanne Willmann entwarf eine Vase aus einer reizvollen Kombination aus Beton und Glas. Die dänische Firma Menu fertigt die „Willmann Vase“ in Serie.«
»Diese Berner Designerin gestaltete mit dem Entwurf „Estë“ einen außergewöhnlichen Sitz- und Schlafplatz. Das Outdoor-Möbel lässt sich an Bäumen oder Säulen installieren und schafft so einen Ort für neue Perspektiven im eigenen Garten, Parks oder anderen urbanen Räumen. «
»Flexibilität macht das Kindermöbel „Mark“ dieser Designer besonders interessant. Ob als Wende- oder Schaukelsessel, Versteck oder Ruhezone - die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten und die robuste Form machen Kindern und Erwachsenen sicher lange Freude.«
»High-Light. Der Entwurf „Wandlampe Kupfer“ dieses Hamburger Designer überzeugt durch eine minimalistische und clevere Nutzung von Holz und Kupfer. Die schlichte Wandbefestigung ermöglicht mittels Flügelmuttern ein einfaches ändern der Lichtsituation.«
»Das „Labor 117“ in Berlin hat sich in das Material Beton verliebt und gleich eine eigene Mischung entwickelt. Die verbindet die Härte von hochfestem Beton mit der Ästhetik von Sichtbeton. „Labor 117“ macht daraus Tischplatten, die zusätzlich durch Wachs eine samtig weiche Oberfläche bekommen. «
»Lena Plaschke und Massimo Minchio haben sich von den Faltformen des japanischen Origami inspirieren lassen. Ihr Doppelesel „Mulo“ kann einfach alles: Das Lasttier aus Stahlblech dient im Kinderzimmer als Stauraum für Spielzeug, als Abstellfläche für Bücher. «
»Wetterfest und zusammenklappbar ist das Outdoor-Möbel „SKYrocker“ dieses Designers. Der Schaukelstuhl lässt sich, dank der Konstruktion, in eine Sitz- oder Liegeposition verstellen. Wetterfeste Textilien sowie ein Gestell aus Edelstahl machen es so zu einem attraktiven Gartenmöbel.«
»Gradlinig. Diese junge Produktdesignerin präsentiert mit ihrem Containersystem „91°“ einen funktionalen sowie robusten Entwurf. Die schnörkellosen Ablagefächer sind als Module angelegt, so dass sich das Regal jederzeit erweitern lässt und zu einem flexiblen Wohnobjekt wird.«
»Das Bettgestell „Yin Yang“ des Hamburger Designers, Andreas Jansons, lässt sich auf einfache Weise in der Größe verstellen. So passt es sich bspw. an die individuellen Maße der eigenen Matratze an. Die Lamellenstruktur ermöglicht außerdem den Umbau zum Sitzmöbel.«
»Der Kölner Sascha Sartory hat aus ein paar MDF-Platten mit einem kleinen Kniff ein Multifunktionsmöbel erschaffen. Sein Hocker mit Trittebene und der pfiffigen Viertelkreisaussparung in der Sitzfläche eignet sich auch bestens als kleine Leiter. «
»Längst verschwunden geglaubte Möbeltypen wie der Schmink-Tisch erfreuen sich bei einer jungen Designer-Generation wachsender Beliebtheit. „C 58“ ist eine minimalistische Variante. Sie erfordert wenig Raumtiefe, dafür aber viel Platz an der Wand. Eine originelle, rustikale Neuinterpretation.«
»Der Entwurf des femin anmutenden Sofas „ease.“ scheint entgegen der Beschreibung der Designerin doch weniger für den öffentlichen Raum als für das private Zuhause geeignet.«
»Vielseitig. Der multifunktionale „Interior Kit“ dieser Designerin bietet Stauraum, Sitzgelegenheit und, dank elektrischer Anschlüsse, sogar einen Arbeitsplatz. Das zugrundeliegende Modul lässt sich auf einfache Weise erweitern und erlaubt somit eine vielseitige Nutzung im Wohnraum.«
»Als Konzept wirken „Emily“ und „Gregory“ originell, vor allem wegen der Reduktion auf die äußeren Umrisse einer Armatur. So ästhetisch reizvoll die Idee ist, bleibt bis zum alltagstauglichen Wasserhahn noch ein weiter Weg.«
»Hendrik van Eyck schafft Ordnung mit einfachsten Mitteln. In seine Baukasten-Garderobe aus Eschenholz klinkt er ganz nach Bedarf und Belieben Kleiderhaken oder kleine Ablageborde aus Metall ein. «
»Wenig Gewicht ist ein interessanter Aspekt, dem die Künstlerin Anja Sopic, Absolventin der Glasgow School of Art, mit dem Objekt „Nameless“, dem Hauch von einer Leuchte aus Plexiglas und Chrom, gerecht wird. «
»Der Doppelstuhl „Saitens“ der Pforzheimer Designstudentin Clara Schweers ist mit einer durchgehenden Angelschnur bespannt, was dazu führt, dass sich alle Bewegungen von einem auf den anderen Partner übertragen! «
»Eine ansprechende Oberflächenstruktur aus Nussbaumholz bietet die Tischleuchte „Sting“ von Petrus Rieger. Formschön gestaltet, lässt sich die Lichtquelle dank beweglicher Gelenke je nach Bedarf ändern.«
»Verbindlich. Das Möbel „NOOK“ dieses Designers lässt sich dank Verbindungen aus Gummi vom Regal bis zum Raumtrenner umbauen. Die Module lassen sich individuell anordnen und erzeugen damit ein universelles Wohnmöbel.«
»Die Leuchte „Univers“ von Pia Regenbrecht kann dank ihres intelligent gebogenen Stahlgestells hoch und quer aufgestellt werden. Ein simpler Trick, der ihre Einsatzmöglichkeiten erhöht. «
»Mittels Sandwichplatten aus Bambus gestaltet dieser Designer aus Weimar, Tische und Regale. Seine innovative Leichtbau-Konstruktion „CONBOU“ ermöglicht Stabilität bei geringem Gewicht und erweist sich außerdem als ökologisch sinnvoll.«
»Der Schweizer Landschaftsarchitekt und Designer Ulf Rose hat kurzerhand ein paar Meter Schweißgitter zweckentfremdet und eine interessante Sitzgelegenheit daraus gefaltet. «
»Die Wäscheklammer „becco“ dieses jungen Designers erleichtert die Arbeit im Haushalt.Form und Größe gewährleisten einen geringen Kraftaufwand und machen die Nutzung auch für Menschen mit Beeinträchtigungen der Hand gut möglich.«
»Einfach und Mobil: Aus einer Rolle mit Papplamellen wird zunächst eine flache Matte, die sich durch ein paar Handgriffe in eine stabile Liege verwandeln lässt. Der Entwurf des „Poissonmobile“ wirkt äußerst naheliegend.«
»Lässiges, entspanntes Sitzen hat Designerin Janina Albrecht mit ihrem Entwurf „Mondschiin“ im Sinn. Dynamisch-organische Linien kennzeichnen das stapelbar konzipierte Möbel – einen Mix aus Liege und Dining Chair. „Mondschiin“ ist aus Formholz gefertigt und kommt nahezu ohne Verschnitt aus.«
»Rustikal und trotzdem dezent wirken die Hängeleuchten dieses Leipziger Designers. Ungewöhnlich ist dabei die Verwendung von Beton. Das bekannte Baumaterial erzeugt eine puristische und individuelle Oberflächen-Struktur auf dem Korpus der Leuchten.«
»Poetisch. Die Wachslampe „IKARUS“ dieses Designers erhellt nicht nur den Raum, sondern auch das Gemüt. Durch die Wärme des Leuchtmittels schmilzt, der aus Wachs bestehende Lampenschirm und entwickelt sich zu einem Unikat. Im Laufe der Zeit entsteht so ein immer neues, faszinierendes Leuchtobjekt.«

FIN

»Unter dem Label Fin agiert die Wiener Designerin Sasa Fabjan. Ihre Schmuckkollektion „Ruber Pure“ besteht aus alten Fahrradreifen. Damit gestaltet sie einzigartige Schmuckstücke aus dem ungewöhnlichem Material.«
»Konkav und Konvex. Die identisch geschwungene Rückenlehne und Sitzfläche lassen auf den Stuhl „Nerd“ dieses Designers aufmerksam werden. Im Kontrast dazu wirkt sein dreibeiniger Stuhl „Fragment“ aus Aluminium mit geometrischer Stränge und wirkt trotzdem angenehm ungelenk.«
»Bei Jan Homann schafft die Ordnung sogar Platz für freundlichen Humor. Der Hamburger hat für den Licht-Designer Tobias Grau gearbeitet, bevor er sich selbstständig machte. «
»Der "Bench Chair" des Kölner Designers kombiniert Sitzbank und Stuhl zu einem Körper. Der eigenwillige Entwurf reinterpretiert den klassischen Monoblock auf moderne Art und schafft damit eine auffallende Wohnskulptur für den Innen- und Aussenbereich. «
»Früher war die Nasszelle ein aus ökonomischen Gründen standardisierter Ort. Mit „q.bic“ schufen Markus Schönecker und Christian Eckert eine minimalistische Zelle für die Körperpflege. Gewöhnungsbedürftig und zugleich anregend erscheint die Idee des temporären Rückzugs inmitten eines Wohnraums.«
»Was fast alle Designer wollen: die Welt verbessern. Genau das tut die Designerin Stefanie Rittler im Team mit Jodie Iranzo und Nadine Kesting. Ihre begehbare Installation „Cumulus“ ist eine transluzente Hülle, in der man gleichzeitig ein Gefühl von Leichtigkeit und Geborgenheit hat. «
»„Zirkelschlag“ interpretiert das Thema Schreibtischleuchte mit aktueller LED-Technik neu. Formen und Proportionen erscheinen stimmig, die Details wie etwa die Gelenkpunkte der Leuchte sind sorgfältig gestaltet. Unklar ist, wie sich die Aluminium-Arme in einer bestimmten Position fixieren lassen.«
»Sein Entwurf "Bücherrahmen" ist eine optisch reizvolle Idee. Das Regal als Wandgestaltung, passend zum Trend nach weniger Büchern und Cds für die Generation iPod, iPad & Co.«
»Markant. Das Möbelprogramm „Collection1“ dieser Berliner Designergruppe besticht durch eine klare Formsprache. Mittels Sperrholz und farbiger Metallbeschläge werden die jeweils dreibeinigen Möbelstücke zu dreidimensionalen Grafiken im Raum.«
»Der Schaukelstuhl „Kvist“ dieser Designerin interpretiert einen Möbelklassiker. Die schlichte Konstruktion bietet neben Stabilität, eine großzügige Sitzfläche. Die Polsterung bietet am Kopfende möglichen Stauraum – ein eigenwilliger, aber durchaus ansprechender Entwurf für Puristen und Minimalisten.«
»Für geordnete Verhältnisse sorgt der „Parawall“ dieser Hamburger Designerin. Mittels Magnetbändern können Blenden oder Boxen integriert werden und vereinen somit Trennwand und Regal zu einem flexiblen Wohnobjekt«
»Wandelbar. Individuelle Wohnlandschaften lassen sich mit dem Sitzmöbel „play with me“ dieses Designers erstellen. Ob als Sofa oder Sessel – dank Reißverschlüssen lassen sich die einzelnen Polstermodule miteinander verbinden und wieder lösen. «
»Beachtenswert ist das „Objekt 3000“ von Imke Höfker, das als Garderobe genutzt werden kann: Trotz optischer Leichtigkeit kann es viel tragen, sei es an die Wand gelehnt oder frei stehend. «
»Nina †Ruthe-Klein und David Antonin vom Design Studio Niruk haben Kork und Beton miteinander vermischt und das neue Material „Corcrete“ als Tischplatte eingesetzt. Für ihre Entwicklung erhielten sie den „Green Products Award 2016“. «
»Bei der Kindergarderobe „Stammsitz“ von Lutz Dettmer sind es ein paar Löcher, die große Wirkung erzielen und Eltern dankbar stimmen werden. Hier kann man die vom Spaziergang mitgeschleppten Ast-Trophäen krümelfrei und dekorativ verstauen. Sie können sich sogar als Kleiderhaken nützlich machen. «
»Der Sekretär „Akracadabra“ dieses Designers greift auf charmante Weise den Trend zu Möbeln im Stil der 50er-Jahre auf. Die Jury überzeugt hat aber sein besonders formschöner Entwurf einer auf einem Holzkreuz frei stehenden Wanne, der bisher leider noch nicht realisiert wurde.«
»Blumenfreunden macht das „Greenhouse to go“ vom Studio Besau-Marguerre eine Freude. Das tragbare Gewächshaus eignet sich als Hingucker im Wohnraum. Das Objekt als Transportmittel für Pflanzen zu gestalten, ist der Idee geschuldet, was man für das Leben auf einem fremden Planeten mitnehmen würde«
»Sein Entwurf der minimalistisch gehaltenen Tischleuchte "ZL2" besticht nicht nur durch eine klare Form, sondern auch durch das Material: Ahornholz, Edelstahl und LED-Technik. Das zukunftsträchtige Leuchtmittel wurde hier auf ansprechende Weise integriert.«