»Lässiges, entspanntes Sitzen hat Designerin Janina Albrecht mit ihrem Entwurf „Mondschiin“ im Sinn. Dynamisch-organische Linien kennzeichnen das stapelbar konzipierte Möbel – einen Mix aus Liege und Dining Chair. „Mondschiin“ ist aus Formholz gefertigt und kommt nahezu ohne Verschnitt aus.«
»Längst verschwunden geglaubte Möbeltypen wie der Schmink-Tisch erfreuen sich bei einer jungen Designer-Generation wachsender Beliebtheit. „C 58“ ist eine minimalistische Variante. Sie erfordert wenig Raumtiefe, dafür aber viel Platz an der Wand. Eine originelle, rustikale Neuinterpretation.«
»Als Konzept wirken „Emily“ und „Gregory“ originell, vor allem wegen der Reduktion auf die äußeren Umrisse einer Armatur. So ästhetisch reizvoll die Idee ist, bleibt bis zum alltagstauglichen Wasserhahn noch ein weiter Weg.«
»Einfach und Mobil: Aus einer Rolle mit Papplamellen wird zunächst eine flache Matte, die sich durch ein paar Handgriffe in eine stabile Liege verwandeln lässt. Der Entwurf des „Poissonmobile“ wirkt äußerst naheliegend.«
»Markant. Das Möbelprogramm „Collection1“ dieser Berliner Designergruppe besticht durch eine klare Formsprache. Mittels Sperrholz und farbiger Metallbeschläge werden die jeweils dreibeinigen Möbelstücke zu dreidimensionalen Grafiken im Raum.«
»Die Leuchte „CL1“ (bei Technolumen in Serie hergestellt) verbindet neueste LED-Technik mit einem spielerischen emotionalen Aspekt. Ihre beweglichen Glaselemente stellen Bezüge her zur experimentellen und handwerklich geprägten frühen Moderne wie zur aktuellen präzisen Industrieästhetik.«
»Blumenfreunden macht das „Greenhouse to go“ vom Studio Besau-Marguerre eine Freude. Das tragbare Gewächshaus eignet sich als Hingucker im Wohnraum. Das Objekt als Transportmittel für Pflanzen zu gestalten, ist der Idee geschuldet, was man für das Leben auf einem fremden Planeten mitnehmen würde«
»Einen Ort für die kleinen Dinge des Alltags gestaltete dieser Freiburger Designer mit seinem Türhänger „Hooki“. Der aus Blech hergestellte Haken bietet eine kleine Ablagefläche für Wichtiges wie Schlüssel oder Portemonnaie und lässt sich direkt an der Haustür befestigen.«
»Individuell und raumbezogen lässt sich das Leuchtensystem „Sparks“ dieses Berliner Designers nutzen. Wie Wurzeln lassen sich die drei verschiedenen Module dabei anordnen und um 360° drehen. Außerdem umwelt- und kostenfreundlich sind dabei die Leuchtmittel aus LED.«
»Gradlinig. Diese junge Produktdesignerin präsentiert mit ihrem Containersystem „91°“ einen funktionalen sowie robusten Entwurf. Die schnörkellosen Ablagefächer sind als Module angelegt, so dass sich das Regal jederzeit erweitern lässt und zu einem flexiblen Wohnobjekt wird.«
»Kleinster gemeinsamer Nenner: Sein Konzept eines Sportwagens überzeugt durch optische sowie materielle Leichtigkeit. Das gesamte Fahrzeug besteht aus zwei Flächen, ebenso wie bei seinem Modell „Formsculpture“. Letzteres folgt dem Gedanken, ein Auto aus Holz zu bauen.«
»Seit Achille Castiglioni und seinem „Mezzardo“ wissen wir, wie bequem Traktorsitze sind. Kathrin Siemann formt ihren Sitz aus dickem Crouponleder, gibt ihm eine stabile Konstruktion sowie einen Eimerbügel als Tragegriff. Für dieses Objekt namens „Heinrich“ sollte sich ein Hersteller erwärmen.«
»Die Verbindung von harter Basis und flexiblem Sitzmaterial, Holz und Filz bietet reizvolle Kontraste. Den Sitz individuellen Bedürfnissen anzugleichen, scheint ein spannendes Projekt, das noch einiges an Potential birgt. Die Designerin sollte es ausschöpfen. «
»Früher war die Nasszelle ein aus ökonomischen Gründen standardisierter Ort. Mit „q.bic“ schufen Markus Schönecker und Christian Eckert eine minimalistische Zelle für die Körperpflege. Gewöhnungsbedürftig und zugleich anregend erscheint die Idee des temporären Rückzugs inmitten eines Wohnraums.«
»Der Schreibtisch "Bright_01" ist eine originelle Kombination von Schubladen und Tischbock. Diese sieht von vorne und hinten gut aus und macht aus dem Arbeitstisch eine farbenfrohe Wohnskulptur.«
»Wetterfest und zusammenklappbar ist das Outdoor-Möbel „SKYrocker“ dieses Designers. Der Schaukelstuhl lässt sich, dank der Konstruktion, in eine Sitz- oder Liegeposition verstellen. Wetterfeste Textilien sowie ein Gestell aus Edelstahl machen es so zu einem attraktiven Gartenmöbel.«
»Das Outdoor-Möbel „SUNDAY“ dieses Kölner Designers fördert das Gespräch im öffentlichem Raum. Verschieden hohe Sitzpositionen sollen eine dynamische Unterhaltung mit dem Gegenüber ermöglichen. Mehrfach aneinander gereiht erzeugt das Möbel außerdem eine individuelle Sitzlandschaft.«
»Multifunktional. Das Geschirr „Asia Minor“ dieses Stuttgarter Designers überzeugt durch Vielfalt und Kreativität. Ganze 19 Einzelteile finden sich in dem kompakten Sammelstück und bringt alles mit, was man zu einem Dinner mit vier Personen braucht. «

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»Formal ist das Waschbecken „Watercontrol“ überzeugend gestaltet. Es soll zum Wassersparen anregen. Offen bleibt, weshalb Corian als Material gewählt wird, das hauptsächlich bei Einbaubecken verwendet wird. Ob ein schmales Aluminium-Element zur Befestigung des Beckens ausreicht, ist eher unklar.«
»Verrätseln, um zu entschlüsseln: Der „Ewige Kalender“ von Shigeki Yamamoto zeigt nicht einfach Stunden, Minuten und Sekunden, sondern – typografisch gut gelöst und ungewöhnlich präsentiert – Tage des Monats und der Woche sowie den Kalendermonat.«
»Aus einem traditionellen Fliesenfachbetrieb entwickelte Alexander Buck seine Manufaktur für Möbel und Sonderanfertigungen aus Porzellankeramik. Sein rechts freitragender Waschtisch wird mit einem ausgeklügelten Haltesystem einfach und schnell montiert.«
»Der Entwurf des femin anmutenden Sofas „ease.“ scheint entgegen der Beschreibung der Designerin doch weniger für den öffentlichen Raum als für das private Zuhause geeignet.«
»Anders als beim Tigerfell im Klassiker „Dinner for One“, lässt es sich über den „Bommel-Bär“ dieser Interior-Designerin, nicht so schnell stolpern, da er als absoluter Blickfang die Aufmerksamkeit für sich erobert. Dieses Wohnaccessoires besteht aus ca.1200 Woll-Bommeln und 100% Handarbeit.«
»Vielseitig. Der multifunktionale „Interior Kit“ dieser Designerin bietet Stauraum, Sitzgelegenheit und, dank elektrischer Anschlüsse, sogar einen Arbeitsplatz. Das zugrundeliegende Modul lässt sich auf einfache Weise erweitern und erlaubt somit eine vielseitige Nutzung im Wohnraum.«
»Ein origineller Teppich zur Täuschung der Sinne: Auf den ersten Blick scheinen die Steinarrangements von Martina Schuhmann aus harten Flusskieseln zu bestehen. Erst ein tastender Fuß spürt, dass es sich dabei um weiche Filzsteine handelt. Sie bestehen aus Kamelhaar mit Kaschmiradern. «
»Eine ansprechende Oberflächenstruktur aus Nussbaumholz bietet die Tischleuchte „Sting“ von Petrus Rieger. Formschön gestaltet, lässt sich die Lichtquelle dank beweglicher Gelenke je nach Bedarf ändern.«
»Form und Funktion. Der Entwurf „Octupus“ dieses jungen Mainzer Designers erzeugt wohnliches Licht. Der fächerartige Aufbau der Leuchte sorgt für eine Lichtbrechung und damit für behagliche Atmosphäre im Umraum. «
»Im Automobildesign werden eigenwillige emotionale Formen genutzt, um die Umgebung auf ungewöhnliche Weise zu reflektieren. Diesen Effekt bringt ideenfischa mit seinem Kastenmöbelprogramm „La Faceta“ nun ins Wohnzimmer. Eine reizvolle Idee.«
»Flexibilität macht das Kindermöbel „Mark“ dieser Designer besonders interessant. Ob als Wende- oder Schaukelsessel, Versteck oder Ruhezone - die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten und die robuste Form machen Kindern und Erwachsenen sicher lange Freude.«
»Die organische Form des Beistelltischs "Autumn" dieser jungen Designerin, überzeugt durch eine poetische Formensprache. Die zugundeliegende Idee von Ast und Blatt wurde hier im Ganzen durchdacht und findet seine Krönung in der beweglichen Tischplatte. «
»Robust und zerbrechlich, transparent und undurchdringlich: Die Berliner Designerin Hanne Willmann entwarf eine Vase aus einer reizvollen Kombination aus Beton und Glas. Die dänische Firma Menu fertigt die „Willmann Vase“ in Serie.«
»Der Entwurf „Vase&Leuchte“ von Miriam Aust vereint nicht nur zwei Produkte zu einem fast künstlerisch anmutenden Objekt: Pflanze und Design begegnen sich hier in einer Abhängigkeit, so dass sich ein in sich wachsendes Objekt entwickelt und damit ständiger Veränderung unterliegt.«
»Logisch. Der Entwurf „STOOL 331“ dieser Mainzer Designerin interpretiert die Form eines Melkschemels neu. Das raffinierte System, aus insgesamt sechs Modulen, lässt sich mittels Spannverschlüssen einfach auf- und abbauen und ist damit auch platzsparend aufzubewahren. «
»Mobil und funktional ist das Möbel „einachs“ von Dominic Groll. Ähnlich einer Schubkarre lässt sich das Sideboard im Raum verschieben und bietet, dank praktischer Module, verschiedene Abflageflächen für die Dinge des Alltags.«
»Poetisch. Die Wachslampe „IKARUS“ dieses Designers erhellt nicht nur den Raum, sondern auch das Gemüt. Durch die Wärme des Leuchtmittels schmilzt, der aus Wachs bestehende Lampenschirm und entwickelt sich zu einem Unikat. Im Laufe der Zeit entsteht so ein immer neues, faszinierendes Leuchtobjekt.«
»Konkav und Konvex. Die identisch geschwungene Rückenlehne und Sitzfläche lassen auf den Stuhl „Nerd“ dieses Designers aufmerksam werden. Im Kontrast dazu wirkt sein dreibeiniger Stuhl „Fragment“ aus Aluminium mit geometrischer Stränge und wirkt trotzdem angenehm ungelenk.«
»Das Kastenmöbel „Knickerbocker“ von Katarina Hübsch aus Halle überzeugt durch seine Mischung aus Einfachheit und Vielseitigkeit: Die minimalistischen Elemente mit Klappe und Schubladen lassen sich als Hocker, Bank, Anrichte oder Kleiderkiste nutzen.«
»Der "Bench Chair" des Kölner Designers kombiniert Sitzbank und Stuhl zu einem Körper. Der eigenwillige Entwurf reinterpretiert den klassischen Monoblock auf moderne Art und schafft damit eine auffallende Wohnskulptur für den Innen- und Aussenbereich. «
»„Zirkelschlag“ interpretiert das Thema Schreibtischleuchte mit aktueller LED-Technik neu. Formen und Proportionen erscheinen stimmig, die Details wie etwa die Gelenkpunkte der Leuchte sind sorgfältig gestaltet. Unklar ist, wie sich die Aluminium-Arme in einer bestimmten Position fixieren lassen.«
»Der „superbowl“ der Berliner Designerin Esther Göröcs verspricht Abhilfe bei der Bewältigung der alltäglichen Unordnung. Als Gummischale in verschiedenen Formen und Größen bietet er sich direkt am Tischbein als originelle Ordnungshilfe für den (unverzichtbaren?!) Kleinkram dar. «
»Ihr Entwurf „lumiereCrown“ entlehnt sich zwar stark an dem Kronleuchter „Artichoke“ von Poul Henningsen, allerdings nutzt sie die modernen Technologien und platzierte das Leuchtmittel direkt in die Fächer der Leuchte. Die schwenkbaren Arme lassen Licht und Objekt je nach Bedarf verändern.«
»Diese Berner Designerin gestaltete mit dem Entwurf „Estë“ einen außergewöhnlichen Sitz- und Schlafplatz. Das Outdoor-Möbel lässt sich an Bäumen oder Säulen installieren und schafft so einen Ort für neue Perspektiven im eigenen Garten, Parks oder anderen urbanen Räumen. «
»Sein Entwurf "Bücherrahmen" ist eine optisch reizvolle Idee. Das Regal als Wandgestaltung, passend zum Trend nach weniger Büchern und Cds für die Generation iPod, iPad & Co.«
»Indirekt direkt. Die Pendelleuchte „Dusk“ von Milena Kling und David Geckeler schafft variable Lichtmomente. Ihr Designentwurf ermöglicht, durch einfaches Verschieben einer Energiesparlampe, direktes sowie indirektes Licht zu erzeugen und damit die passende Lichtsituation zu erstellen.«
»Die Wäscheklammer „becco“ dieses jungen Designers erleichtert die Arbeit im Haushalt.Form und Größe gewährleisten einen geringen Kraftaufwand und machen die Nutzung auch für Menschen mit Beeinträchtigungen der Hand gut möglich.«
»Blickfänger. Absolut gegen den Trend von Naturformen geht das Besteck „KNICK“ dieses jungen Designers. Die grob gehaltenen Formen aus Stahl bilden damit nicht nur einen ansehnlichen Kontrast zum jeweiligen Menü, sondern wirken auch im Halterungssystem an der Wand als Hingucker.«
»Der schlicht gehaltene Entwurf „Sway“ dieses Hamburger Designers überzeugt durch seine zweifache Nutzbarkeit als Schaukelsessel oder Sessel. Ins Auge fallen auch die schwungvollen gestalteten Kufen. Gleich zwei Personen können es sich wippenderweise auf dem Möbel gemütlich machen.«
»Produkte, die viele Funktionen in sich vereinen, können selten überzeugen. Anders der kompakte gepolsterte Schaukelstuhl "Yoko". Er wirkt bequem und mit seinen beiden „Knopfaugen“ wie ein sehr persönliches Objekt. Die Zeitschriftentasche an der Rückenlehne ist eine praktische Zugabe.«