»Aus einem traditionellen Fliesenfachbetrieb entwickelte Alexander Buck seine Manufaktur für Möbel und Sonderanfertigungen aus Porzellankeramik. Sein rechts freitragender Waschtisch wird mit einem ausgeklügelten Haltesystem einfach und schnell montiert.«
»Produkte, die viele Funktionen in sich vereinen, können selten überzeugen. Anders der kompakte gepolsterte Schaukelstuhl "Yoko". Er wirkt bequem und mit seinen beiden „Knopfaugen“ wie ein sehr persönliches Objekt. Die Zeitschriftentasche an der Rückenlehne ist eine praktische Zugabe.«
»Blumenfreunden macht das „Greenhouse to go“ vom Studio Besau-Marguerre eine Freude. Das tragbare Gewächshaus eignet sich als Hingucker im Wohnraum. Das Objekt als Transportmittel für Pflanzen zu gestalten, ist der Idee geschuldet, was man für das Leben auf einem fremden Planeten mitnehmen würde«
»Lässiges, entspanntes Sitzen hat Designerin Janina Albrecht mit ihrem Entwurf „Mondschiin“ im Sinn. Dynamisch-organische Linien kennzeichnen das stapelbar konzipierte Möbel – einen Mix aus Liege und Dining Chair. „Mondschiin“ ist aus Formholz gefertigt und kommt nahezu ohne Verschnitt aus.«
»Eine ansprechende Oberflächenstruktur aus Nussbaumholz bietet die Tischleuchte „Sting“ von Petrus Rieger. Formschön gestaltet, lässt sich die Lichtquelle dank beweglicher Gelenke je nach Bedarf ändern.«
»Anders als beim Tigerfell im Klassiker „Dinner for One“, lässt es sich über den „Bommel-Bär“ dieser Interior-Designerin, nicht so schnell stolpern, da er als absoluter Blickfang die Aufmerksamkeit für sich erobert. Dieses Wohnaccessoires besteht aus ca.1200 Woll-Bommeln und 100% Handarbeit.«
»Rustikal und trotzdem dezent wirken die Hängeleuchten dieses Leipziger Designers. Ungewöhnlich ist dabei die Verwendung von Beton. Das bekannte Baumaterial erzeugt eine puristische und individuelle Oberflächen-Struktur auf dem Korpus der Leuchten.«
»High-Light. Der Entwurf „Wandlampe Kupfer“ dieses Hamburger Designer überzeugt durch eine minimalistische und clevere Nutzung von Holz und Kupfer. Die schlichte Wandbefestigung ermöglicht mittels Flügelmuttern ein einfaches ändern der Lichtsituation.«
»Der Schreibtisch "Bright_01" ist eine originelle Kombination von Schubladen und Tischbock. Diese sieht von vorne und hinten gut aus und macht aus dem Arbeitstisch eine farbenfrohe Wohnskulptur.«
»Diese Designerin schafft in ihrer Serie „Lichtschlucker“, dekorative Leuchten mit einem Sinn für Ökologie. Hierfür nutzt sie farbige Einwegbecher und setzt diese ornamental in Szene. Formen- und Farbvielfalt ergibt sich so aus dem ehemaligen Wegwerfprodukt.«
»Seit Achille Castiglioni und seinem „Mezzardo“ wissen wir, wie bequem Traktorsitze sind. Kathrin Siemann formt ihren Sitz aus dickem Crouponleder, gibt ihm eine stabile Konstruktion sowie einen Eimerbügel als Tragegriff. Für dieses Objekt namens „Heinrich“ sollte sich ein Hersteller erwärmen.«
»Form und Funktion. Der Entwurf „Octupus“ dieses jungen Mainzer Designers erzeugt wohnliches Licht. Der fächerartige Aufbau der Leuchte sorgt für eine Lichtbrechung und damit für behagliche Atmosphäre im Umraum. «
»„Zirkelschlag“ interpretiert das Thema Schreibtischleuchte mit aktueller LED-Technik neu. Formen und Proportionen erscheinen stimmig, die Details wie etwa die Gelenkpunkte der Leuchte sind sorgfältig gestaltet. Unklar ist, wie sich die Aluminium-Arme in einer bestimmten Position fixieren lassen.«
»Der "Bench Chair" des Kölner Designers kombiniert Sitzbank und Stuhl zu einem Körper. Der eigenwillige Entwurf reinterpretiert den klassischen Monoblock auf moderne Art und schafft damit eine auffallende Wohnskulptur für den Innen- und Aussenbereich. «
»Verrätseln, um zu entschlüsseln: Der „Ewige Kalender“ von Shigeki Yamamoto zeigt nicht einfach Stunden, Minuten und Sekunden, sondern – typografisch gut gelöst und ungewöhnlich präsentiert – Tage des Monats und der Woche sowie den Kalendermonat.«
»Diese Berner Designerin gestaltete mit dem Entwurf „Estë“ einen außergewöhnlichen Sitz- und Schlafplatz. Das Outdoor-Möbel lässt sich an Bäumen oder Säulen installieren und schafft so einen Ort für neue Perspektiven im eigenen Garten, Parks oder anderen urbanen Räumen. «
»Das Outdoor-Möbel „SUNDAY“ dieses Kölner Designers fördert das Gespräch im öffentlichem Raum. Verschieden hohe Sitzpositionen sollen eine dynamische Unterhaltung mit dem Gegenüber ermöglichen. Mehrfach aneinander gereiht erzeugt das Möbel außerdem eine individuelle Sitzlandschaft.«
»Logisch. Der Entwurf „STOOL 331“ dieser Mainzer Designerin interpretiert die Form eines Melkschemels neu. Das raffinierte System, aus insgesamt sechs Modulen, lässt sich mittels Spannverschlüssen einfach auf- und abbauen und ist damit auch platzsparend aufzubewahren. «
»Verbündete. Das Halterungssystem „FLEX ME“ dieses jungen Designers hält was es soll. Mittels einem selbst-aufrollenden Edelstahlbands lassen sich die kleinen Dinge unseres Alltags an die Wand binden und damit individuell an die Form des Gegenstands anpassen.«
»Im Automobildesign werden eigenwillige emotionale Formen genutzt, um die Umgebung auf ungewöhnliche Weise zu reflektieren. Diesen Effekt bringt ideenfischa mit seinem Kastenmöbelprogramm „La Faceta“ nun ins Wohnzimmer. Eine reizvolle Idee.«
»Poetisch. Die Wachslampe „IKARUS“ dieses Designers erhellt nicht nur den Raum, sondern auch das Gemüt. Durch die Wärme des Leuchtmittels schmilzt, der aus Wachs bestehende Lampenschirm und entwickelt sich zu einem Unikat. Im Laufe der Zeit entsteht so ein immer neues, faszinierendes Leuchtobjekt.«
»Bezeichnend. Die kinderfreundliche Tafellampe „Doodle“ dieser Marburger Designerin gibt Klein und Groß die Möglichkeit kreativ zu werden. Ob als Malgrundlage oder für Notizen, diese Lampe schafft neben Licht auch ein Lächeln aufs Gesicht. «
»Konkav und Konvex. Die identisch geschwungene Rückenlehne und Sitzfläche lassen auf den Stuhl „Nerd“ dieses Designers aufmerksam werden. Im Kontrast dazu wirkt sein dreibeiniger Stuhl „Fragment“ aus Aluminium mit geometrischer Stränge und wirkt trotzdem angenehm ungelenk.«
»Die organische Form des Beistelltischs "Autumn" dieser jungen Designerin, überzeugt durch eine poetische Formensprache. Die zugundeliegende Idee von Ast und Blatt wurde hier im Ganzen durchdacht und findet seine Krönung in der beweglichen Tischplatte. «
»Ihr Entwurf „lumiereCrown“ entlehnt sich zwar stark an dem Kronleuchter „Artichoke“ von Poul Henningsen, allerdings nutzt sie die modernen Technologien und platzierte das Leuchtmittel direkt in die Fächer der Leuchte. Die schwenkbaren Arme lassen Licht und Objekt je nach Bedarf verändern.«
»Multifunktional. Das Geschirr „Asia Minor“ dieses Stuttgarter Designers überzeugt durch Vielfalt und Kreativität. Ganze 19 Einzelteile finden sich in dem kompakten Sammelstück und bringt alles mit, was man zu einem Dinner mit vier Personen braucht. «
»Der „superbowl“ der Berliner Designerin Esther Göröcs verspricht Abhilfe bei der Bewältigung der alltäglichen Unordnung. Als Gummischale in verschiedenen Formen und Größen bietet er sich direkt am Tischbein als originelle Ordnungshilfe für den (unverzichtbaren?!) Kleinkram dar. «
»Mobil und funktional ist das Möbel „einachs“ von Dominic Groll. Ähnlich einer Schubkarre lässt sich das Sideboard im Raum verschieben und bietet, dank praktischer Module, verschiedene Abflageflächen für die Dinge des Alltags.«
»Das Bettgestell „Yin Yang“ des Hamburger Designers, Andreas Jansons, lässt sich auf einfache Weise in der Größe verstellen. So passt es sich bspw. an die individuellen Maße der eigenen Matratze an. Die Lamellenstruktur ermöglicht außerdem den Umbau zum Sitzmöbel.«
»Einfallsreiches Spiel mit nachhaltigen Ideen: Der „Line-Up-Table“ verwendet Holzspänne, die bei der Produktion anfallen als Bestandteil der leichten Betontischplatte. Leuchtende Seile verbinden sie mit dem Gestell, als könnte der Tisch nur so vorm Davonfliegen bewahrt werden.«
»Für geordnete Verhältnisse sorgt der „Parawall“ dieser Hamburger Designerin. Mittels Magnetbändern können Blenden oder Boxen integriert werden und vereinen somit Trennwand und Regal zu einem flexiblen Wohnobjekt«
»Verbindlich. Das Möbel „NOOK“ dieses Designers lässt sich dank Verbindungen aus Gummi vom Regal bis zum Raumtrenner umbauen. Die Module lassen sich individuell anordnen und erzeugen damit ein universelles Wohnmöbel.«
»Individuell und raumbezogen lässt sich das Leuchtensystem „Sparks“ dieses Berliner Designers nutzen. Wie Wurzeln lassen sich die drei verschiedenen Module dabei anordnen und um 360° drehen. Außerdem umwelt- und kostenfreundlich sind dabei die Leuchtmittel aus LED.«
»Blickfänger. Absolut gegen den Trend von Naturformen geht das Besteck „KNICK“ dieses jungen Designers. Die grob gehaltenen Formen aus Stahl bilden damit nicht nur einen ansehnlichen Kontrast zum jeweiligen Menü, sondern wirken auch im Halterungssystem an der Wand als Hingucker.«
»Früher war die Nasszelle ein aus ökonomischen Gründen standardisierter Ort. Mit „q.bic“ schufen Markus Schönecker und Christian Eckert eine minimalistische Zelle für die Körperpflege. Gewöhnungsbedürftig und zugleich anregend erscheint die Idee des temporären Rückzugs inmitten eines Wohnraums.«
»Vielseitig. Der multifunktionale „Interior Kit“ dieser Designerin bietet Stauraum, Sitzgelegenheit und, dank elektrischer Anschlüsse, sogar einen Arbeitsplatz. Das zugrundeliegende Modul lässt sich auf einfache Weise erweitern und erlaubt somit eine vielseitige Nutzung im Wohnraum.«

J N

»Formal ist das Waschbecken „Watercontrol“ überzeugend gestaltet. Es soll zum Wassersparen anregen. Offen bleibt, weshalb Corian als Material gewählt wird, das hauptsächlich bei Einbaubecken verwendet wird. Ob ein schmales Aluminium-Element zur Befestigung des Beckens ausreicht, ist eher unklar.«
»Als Konzept wirken „Emily“ und „Gregory“ originell, vor allem wegen der Reduktion auf die äußeren Umrisse einer Armatur. So ästhetisch reizvoll die Idee ist, bleibt bis zum alltagstauglichen Wasserhahn noch ein weiter Weg.«

FIN

»Unter dem Label Fin agiert die Wiener Designerin Sasa Fabjan. Ihre Schmuckkollektion „Ruber Pure“ besteht aus alten Fahrradreifen. Damit gestaltet sie einzigartige Schmuckstücke aus dem ungewöhnlichem Material.«
»Gradlinig. Diese junge Produktdesignerin präsentiert mit ihrem Containersystem „91°“ einen funktionalen sowie robusten Entwurf. Die schnörkellosen Ablagefächer sind als Module angelegt, so dass sich das Regal jederzeit erweitern lässt und zu einem flexiblen Wohnobjekt wird.«
»Der Schaukelstuhl „Kvist“ dieser Designerin interpretiert einen Möbelklassiker. Die schlichte Konstruktion bietet neben Stabilität, eine großzügige Sitzfläche. Die Polsterung bietet am Kopfende möglichen Stauraum – ein eigenwilliger, aber durchaus ansprechender Entwurf für Puristen und Minimalisten.«
»Kleinster gemeinsamer Nenner: Sein Konzept eines Sportwagens überzeugt durch optische sowie materielle Leichtigkeit. Das gesamte Fahrzeug besteht aus zwei Flächen, ebenso wie bei seinem Modell „Formsculpture“. Letzteres folgt dem Gedanken, ein Auto aus Holz zu bauen.«
»Das Kastenmöbel „Knickerbocker“ von Katarina Hübsch aus Halle überzeugt durch seine Mischung aus Einfachheit und Vielseitigkeit: Die minimalistischen Elemente mit Klappe und Schubladen lassen sich als Hocker, Bank, Anrichte oder Kleiderkiste nutzen.«
»Der Sekretär „Akracadabra“ dieses Designers greift auf charmante Weise den Trend zu Möbeln im Stil der 50er-Jahre auf. Die Jury überzeugt hat aber sein besonders formschöner Entwurf einer auf einem Holzkreuz frei stehenden Wanne, der bisher leider noch nicht realisiert wurde.«
»Die Verbindung von harter Basis und flexiblem Sitzmaterial, Holz und Filz bietet reizvolle Kontraste. Den Sitz individuellen Bedürfnissen anzugleichen, scheint ein spannendes Projekt, das noch einiges an Potential birgt. Die Designerin sollte es ausschöpfen. «
»Robust und zerbrechlich, transparent und undurchdringlich: Die Berliner Designerin Hanne Willmann entwarf eine Vase aus einer reizvollen Kombination aus Beton und Glas. Die dänische Firma Menu fertigt die „Willmann Vase“ in Serie.«
»Die Garderobe „Astrein“ dieses Designers, kombiniert interessant Staufächer mit Kleiderhaken und schafft damit eine tragende Wohnskulptur. Wir hoffen allerdings, dass die Stabilisierung mit Wandbefestigung durchdacht ist.«
»Sein Entwurf "Bücherrahmen" ist eine optisch reizvolle Idee. Das Regal als Wandgestaltung, passend zum Trend nach weniger Büchern und Cds für die Generation iPod, iPad & Co.«