»Aus einem traditionellen Fliesenfachbetrieb entwickelte Alexander Buck seine Manufaktur für Möbel und Sonderanfertigungen aus Porzellankeramik. Sein rechts freitragender Waschtisch wird mit einem ausgeklügelten Haltesystem einfach und schnell montiert.«
»Diese Berner Designerin gestaltete mit dem Entwurf „Estë“ einen außergewöhnlichen Sitz- und Schlafplatz. Das Outdoor-Möbel lässt sich an Bäumen oder Säulen installieren und schafft so einen Ort für neue Perspektiven im eigenen Garten, Parks oder anderen urbanen Räumen. «
»Flexibilität macht das Kindermöbel „Mark“ dieser Designer besonders interessant. Ob als Wende- oder Schaukelsessel, Versteck oder Ruhezone - die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten und die robuste Form machen Kindern und Erwachsenen sicher lange Freude.«
»Lena Plaschke und Massimo Minchio haben sich von den Faltformen des japanischen Origami inspirieren lassen. Ihr Doppelesel „Mulo“ kann einfach alles: Das Lasttier aus Stahlblech dient im Kinderzimmer als Stauraum für Spielzeug, als Abstellfläche für Bücher. «
»Die organische Form des Beistelltischs "Autumn" dieser jungen Designerin, überzeugt durch eine poetische Formensprache. Die zugundeliegende Idee von Ast und Blatt wurde hier im Ganzen durchdacht und findet seine Krönung in der beweglichen Tischplatte. «
»Bei der Kindergarderobe „Stammsitz“ von Lutz Dettmer sind es ein paar Löcher, die große Wirkung erzielen und Eltern dankbar stimmen werden. Hier kann man die vom Spaziergang mitgeschleppten Ast-Trophäen krümelfrei und dekorativ verstauen. Sie können sich sogar als Kleiderhaken nützlich machen. «
»Einfallsreiches Spiel mit nachhaltigen Ideen: Der „Line-Up-Table“ verwendet Holzspänne, die bei der Produktion anfallen als Bestandteil der leichten Betontischplatte. Leuchtende Seile verbinden sie mit dem Gestell, als könnte der Tisch nur so vorm Davonfliegen bewahrt werden.«
»Der Schaukelstuhl „Kvist“ dieser Designerin interpretiert einen Möbelklassiker. Die schlichte Konstruktion bietet neben Stabilität, eine großzügige Sitzfläche. Die Polsterung bietet am Kopfende möglichen Stauraum – ein eigenwilliger, aber durchaus ansprechender Entwurf für Puristen und Minimalisten.«
»Diese Designerin schafft in ihrer Serie „Lichtschlucker“, dekorative Leuchten mit einem Sinn für Ökologie. Hierfür nutzt sie farbige Einwegbecher und setzt diese ornamental in Szene. Formen- und Farbvielfalt ergibt sich so aus dem ehemaligen Wegwerfprodukt.«
»Seit Achille Castiglioni und seinem „Mezzardo“ wissen wir, wie bequem Traktorsitze sind. Kathrin Siemann formt ihren Sitz aus dickem Crouponleder, gibt ihm eine stabile Konstruktion sowie einen Eimerbügel als Tragegriff. Für dieses Objekt namens „Heinrich“ sollte sich ein Hersteller erwärmen.«
»Einfach und Mobil: Aus einer Rolle mit Papplamellen wird zunächst eine flache Matte, die sich durch ein paar Handgriffe in eine stabile Liege verwandeln lässt. Der Entwurf des „Poissonmobile“ wirkt äußerst naheliegend.«
»Die Wäscheklammer „becco“ dieses jungen Designers erleichtert die Arbeit im Haushalt.Form und Größe gewährleisten einen geringen Kraftaufwand und machen die Nutzung auch für Menschen mit Beeinträchtigungen der Hand gut möglich.«
»Eine besonders naheliegende Form der Nachhaltigkeit gelang Silva Proffen. Sie entwarf Kleiderbügel, die aus alten, mit Harz verklebten Stoffresten bestehen. Ebenso naheliegenderweise nannte sie ihre Idee „Reststoff“.«
»Für geordnete Verhältnisse sorgt der „Parawall“ dieser Hamburger Designerin. Mittels Magnetbändern können Blenden oder Boxen integriert werden und vereinen somit Trennwand und Regal zu einem flexiblen Wohnobjekt«
»Poetisch. Die Wachslampe „IKARUS“ dieses Designers erhellt nicht nur den Raum, sondern auch das Gemüt. Durch die Wärme des Leuchtmittels schmilzt, der aus Wachs bestehende Lampenschirm und entwickelt sich zu einem Unikat. Im Laufe der Zeit entsteht so ein immer neues, faszinierendes Leuchtobjekt.«
»Verbündete. Das Halterungssystem „FLEX ME“ dieses jungen Designers hält was es soll. Mittels einem selbst-aufrollenden Edelstahlbands lassen sich die kleinen Dinge unseres Alltags an die Wand binden und damit individuell an die Form des Gegenstands anpassen.«
»Logisch. Der Entwurf „STOOL 331“ dieser Mainzer Designerin interpretiert die Form eines Melkschemels neu. Das raffinierte System, aus insgesamt sechs Modulen, lässt sich mittels Spannverschlüssen einfach auf- und abbauen und ist damit auch platzsparend aufzubewahren. «
»Indirekt direkt. Die Pendelleuchte „Dusk“ von Milena Kling und David Geckeler schafft variable Lichtmomente. Ihr Designentwurf ermöglicht, durch einfaches Verschieben einer Energiesparlampe, direktes sowie indirektes Licht zu erzeugen und damit die passende Lichtsituation zu erstellen.«
»Design ist die Kunst, mit wenig viel zu erreichen. Wenig Materialverlust zum Beispiel: Das macht der Kölner Designer Tim Kerp vor. Seine Beistelltischserie „Duetto“ wird abfallfrei aus einem viertel Quadratmeter Stahl produziert. Das Gestell entsteht nach Ausschneiden der Tischplatte durch Abkanten.«
»Jennifer Kammler stellt unter dem Namen material.kollektiv eine eigene Linie von Möbeln zusammen. Ihr Material ist Holz, und wer die Entwürfe der schon mehrfach ausgezeichneten Schreinermeisterin aus Eichstätt sieht, erkennt, dass Ordnung auch so etwas wie Ruhe, Klarheit und Eleganz sein kann. «
»Längst verschwunden geglaubte Möbeltypen wie der Schmink-Tisch erfreuen sich bei einer jungen Designer-Generation wachsender Beliebtheit. „C 58“ ist eine minimalistische Variante. Sie erfordert wenig Raumtiefe, dafür aber viel Platz an der Wand. Eine originelle, rustikale Neuinterpretation.«
»Rustikal und trotzdem dezent wirken die Hängeleuchten dieses Leipziger Designers. Ungewöhnlich ist dabei die Verwendung von Beton. Das bekannte Baumaterial erzeugt eine puristische und individuelle Oberflächen-Struktur auf dem Korpus der Leuchten.«
»Das Bettgestell „Yin Yang“ des Hamburger Designers, Andreas Jansons, lässt sich auf einfache Weise in der Größe verstellen. So passt es sich bspw. an die individuellen Maße der eigenen Matratze an. Die Lamellenstruktur ermöglicht außerdem den Umbau zum Sitzmöbel.«
»Robust und zerbrechlich, transparent und undurchdringlich: Die Berliner Designerin Hanne Willmann entwarf eine Vase aus einer reizvollen Kombination aus Beton und Glas. Die dänische Firma Menu fertigt die „Willmann Vase“ in Serie.«
»Lässiges, entspanntes Sitzen hat Designerin Janina Albrecht mit ihrem Entwurf „Mondschiin“ im Sinn. Dynamisch-organische Linien kennzeichnen das stapelbar konzipierte Möbel – einen Mix aus Liege und Dining Chair. „Mondschiin“ ist aus Formholz gefertigt und kommt nahezu ohne Verschnitt aus.«
»Verrätseln, um zu entschlüsseln: Der „Ewige Kalender“ von Shigeki Yamamoto zeigt nicht einfach Stunden, Minuten und Sekunden, sondern – typografisch gut gelöst und ungewöhnlich präsentiert – Tage des Monats und der Woche sowie den Kalendermonat.«
»Wetterfest und zusammenklappbar ist das Outdoor-Möbel „SKYrocker“ dieses Designers. Der Schaukelstuhl lässt sich, dank der Konstruktion, in eine Sitz- oder Liegeposition verstellen. Wetterfeste Textilien sowie ein Gestell aus Edelstahl machen es so zu einem attraktiven Gartenmöbel.«
»Der Kölner Sascha Sartory hat aus ein paar MDF-Platten mit einem kleinen Kniff ein Multifunktionsmöbel erschaffen. Sein Hocker mit Trittebene und der pfiffigen Viertelkreisaussparung in der Sitzfläche eignet sich auch bestens als kleine Leiter. «
»Was fast alle Designer wollen: die Welt verbessern. Genau das tut die Designerin Stefanie Rittler im Team mit Jodie Iranzo und Nadine Kesting. Ihre begehbare Installation „Cumulus“ ist eine transluzente Hülle, in der man gleichzeitig ein Gefühl von Leichtigkeit und Geborgenheit hat. «
»Maik Juch überzeugt mit dem Ess- und Konferenztisch „thinX“: Schlanke, sich kreuzende Beine aus Massivholz tragen eine rechteckige Holzplatte, die durch nach unten abgeschrägte Kanten dünner erscheint als erwartet – der Entwurf wurde mit dem „German Design Award Special 2016“ ausgezeichnet. «
»Mobil und funktional ist das Möbel „einachs“ von Dominic Groll. Ähnlich einer Schubkarre lässt sich das Sideboard im Raum verschieben und bietet, dank praktischer Module, verschiedene Abflageflächen für die Dinge des Alltags.«
»Das „Labor 117“ in Berlin hat sich in das Material Beton verliebt und gleich eine eigene Mischung entwickelt. Die verbindet die Härte von hochfestem Beton mit der Ästhetik von Sichtbeton. „Labor 117“ macht daraus Tischplatten, die zusätzlich durch Wachs eine samtig weiche Oberfläche bekommen. «
»Das Kastenmöbel „Knickerbocker“ von Katarina Hübsch aus Halle überzeugt durch seine Mischung aus Einfachheit und Vielseitigkeit: Die minimalistischen Elemente mit Klappe und Schubladen lassen sich als Hocker, Bank, Anrichte oder Kleiderkiste nutzen.«
»Als Konzept wirken „Emily“ und „Gregory“ originell, vor allem wegen der Reduktion auf die äußeren Umrisse einer Armatur. So ästhetisch reizvoll die Idee ist, bleibt bis zum alltagstauglichen Wasserhahn noch ein weiter Weg.«
»Der Doppelstuhl „Saitens“ der Pforzheimer Designstudentin Clara Schweers ist mit einer durchgehenden Angelschnur bespannt, was dazu führt, dass sich alle Bewegungen von einem auf den anderen Partner übertragen! «
»Der „superbowl“ der Berliner Designerin Esther Göröcs verspricht Abhilfe bei der Bewältigung der alltäglichen Unordnung. Als Gummischale in verschiedenen Formen und Größen bietet er sich direkt am Tischbein als originelle Ordnungshilfe für den (unverzichtbaren?!) Kleinkram dar. «
»Anders als beim Tigerfell im Klassiker „Dinner for One“, lässt es sich über den „Bommel-Bär“ dieser Interior-Designerin, nicht so schnell stolpern, da er als absoluter Blickfang die Aufmerksamkeit für sich erobert. Dieses Wohnaccessoires besteht aus ca.1200 Woll-Bommeln und 100% Handarbeit.«
»Joa Herrenknecht wählte als Lampenschirm für ihren Entwurf „Panna“ ein Stück farbiges Korkleder, das, um die Glühbirne gewickelt, sanften Lichtschein durchlässt. «
»Blumenfreunden macht das „Greenhouse to go“ vom Studio Besau-Marguerre eine Freude. Das tragbare Gewächshaus eignet sich als Hingucker im Wohnraum. Das Objekt als Transportmittel für Pflanzen zu gestalten, ist der Idee geschuldet, was man für das Leben auf einem fremden Planeten mitnehmen würde«
»Der Schreibtisch "Bright_01" ist eine originelle Kombination von Schubladen und Tischbock. Diese sieht von vorne und hinten gut aus und macht aus dem Arbeitstisch eine farbenfrohe Wohnskulptur.«
»Der Entwurf „Vase&Leuchte“ von Miriam Aust vereint nicht nur zwei Produkte zu einem fast künstlerisch anmutenden Objekt: Pflanze und Design begegnen sich hier in einer Abhängigkeit, so dass sich ein in sich wachsendes Objekt entwickelt und damit ständiger Veränderung unterliegt.«
»Die Leuchte „CL1“ (bei Technolumen in Serie hergestellt) verbindet neueste LED-Technik mit einem spielerischen emotionalen Aspekt. Ihre beweglichen Glaselemente stellen Bezüge her zur experimentellen und handwerklich geprägten frühen Moderne wie zur aktuellen präzisen Industrieästhetik.«
»Bei Jan Homann schafft die Ordnung sogar Platz für freundlichen Humor. Der Hamburger hat für den Licht-Designer Tobias Grau gearbeitet, bevor er sich selbstständig machte. «
»Markant. Das Möbelprogramm „Collection1“ dieser Berliner Designergruppe besticht durch eine klare Formsprache. Mittels Sperrholz und farbiger Metallbeschläge werden die jeweils dreibeinigen Möbelstücke zu dreidimensionalen Grafiken im Raum.«
»High-Light. Der Entwurf „Wandlampe Kupfer“ dieses Hamburger Designer überzeugt durch eine minimalistische und clevere Nutzung von Holz und Kupfer. Die schlichte Wandbefestigung ermöglicht mittels Flügelmuttern ein einfaches ändern der Lichtsituation.«
»Die Entwürfe von Oliver Schick sollen bei aller Schlichtheit und Strenge Geschichten erzählen. Wie der Kaffeetisch in Form eines Hafenpollers, wie die federleichten Barhocker. Oder wie die Leuchte „Facella“, die historische Laternen ganz neu interpretiert. «
»Wandelbar. Individuelle Wohnlandschaften lassen sich mit dem Sitzmöbel „play with me“ dieses Designers erstellen. Ob als Sofa oder Sessel – dank Reißverschlüssen lassen sich die einzelnen Polstermodule miteinander verbinden und wieder lösen. «
»Jasmin Foliak räumt auf. In ihrem Flurmöbelsystem „+-5“ liegen Schlüssel und Hut da, wo sie hingehören, und siehe da: Das Leben wird ein bisschen einfacher. Die junge Designerin steht noch am Anfang. Nach dem Bachelor in Münster will sie sich weiter qualifizieren. «