Designer

»Gradlinig. Diese junge Produktdesignerin präsentiert mit ihrem Containersystem „91°“ einen funktionalen sowie robusten Entwurf. Die schnörkellosen Ablagefächer sind als Module angelegt, so dass sich das Regal jederzeit erweitern lässt und zu einem flexiblen Wohnobjekt wird.«
»Das „Labor 117“ in Berlin hat sich in das Material Beton verliebt und gleich eine eigene Mischung entwickelt. Die verbindet die Härte von hochfestem Beton mit der Ästhetik von Sichtbeton. „Labor 117“ macht daraus Tischplatten, die zusätzlich durch Wachs eine samtig weiche Oberfläche bekommen. «
»Wandelbar. Individuelle Wohnlandschaften lassen sich mit dem Sitzmöbel „play with me“ dieses Designers erstellen. Ob als Sofa oder Sessel – dank Reißverschlüssen lassen sich die einzelnen Polstermodule miteinander verbinden und wieder lösen. «
»Ihr Entwurf „lumiereCrown“ entlehnt sich zwar stark an dem Kronleuchter „Artichoke“ von Poul Henningsen, allerdings nutzt sie die modernen Technologien und platzierte das Leuchtmittel direkt in die Fächer der Leuchte. Die schwenkbaren Arme lassen Licht und Objekt je nach Bedarf verändern.«
»Logisch. Der Entwurf „STOOL 331“ dieser Mainzer Designerin interpretiert die Form eines Melkschemels neu. Das raffinierte System, aus insgesamt sechs Modulen, lässt sich mittels Spannverschlüssen einfach auf- und abbauen und ist damit auch platzsparend aufzubewahren. «
»Wetterfest und zusammenklappbar ist das Outdoor-Möbel „SKYrocker“ dieses Designers. Der Schaukelstuhl lässt sich, dank der Konstruktion, in eine Sitz- oder Liegeposition verstellen. Wetterfeste Textilien sowie ein Gestell aus Edelstahl machen es so zu einem attraktiven Gartenmöbel.«
»Joa Herrenknecht wählte als Lampenschirm für ihren Entwurf „Panna“ ein Stück farbiges Korkleder, das, um die Glühbirne gewickelt, sanften Lichtschein durchlässt. «
»Mobil und funktional ist das Möbel „einachs“ von Dominic Groll. Ähnlich einer Schubkarre lässt sich das Sideboard im Raum verschieben und bietet, dank praktischer Module, verschiedene Abflageflächen für die Dinge des Alltags.«
»Hendrik van Eyck schafft Ordnung mit einfachsten Mitteln. In seine Baukasten-Garderobe aus Eschenholz klinkt er ganz nach Bedarf und Belieben Kleiderhaken oder kleine Ablageborde aus Metall ein. «
»„Zirkelschlag“ interpretiert das Thema Schreibtischleuchte mit aktueller LED-Technik neu. Formen und Proportionen erscheinen stimmig, die Details wie etwa die Gelenkpunkte der Leuchte sind sorgfältig gestaltet. Unklar ist, wie sich die Aluminium-Arme in einer bestimmten Position fixieren lassen.«
»Verbündete. Das Halterungssystem „FLEX ME“ dieses jungen Designers hält was es soll. Mittels einem selbst-aufrollenden Edelstahlbands lassen sich die kleinen Dinge unseres Alltags an die Wand binden und damit individuell an die Form des Gegenstands anpassen.«
»Der Schaukelstuhl „Kvist“ dieser Designerin interpretiert einen Möbelklassiker. Die schlichte Konstruktion bietet neben Stabilität, eine großzügige Sitzfläche. Die Polsterung bietet am Kopfende möglichen Stauraum – ein eigenwilliger, aber durchaus ansprechender Entwurf für Puristen und Minimalisten.«

FIN

»Unter dem Label Fin agiert die Wiener Designerin Sasa Fabjan. Ihre Schmuckkollektion „Ruber Pure“ besteht aus alten Fahrradreifen. Damit gestaltet sie einzigartige Schmuckstücke aus dem ungewöhnlichem Material.«
»High-Light. Der Entwurf „Wandlampe Kupfer“ dieses Hamburger Designer überzeugt durch eine minimalistische und clevere Nutzung von Holz und Kupfer. Die schlichte Wandbefestigung ermöglicht mittels Flügelmuttern ein einfaches ändern der Lichtsituation.«
»Der Entwurf „Vase&Leuchte“ von Miriam Aust vereint nicht nur zwei Produkte zu einem fast künstlerisch anmutenden Objekt: Pflanze und Design begegnen sich hier in einer Abhängigkeit, so dass sich ein in sich wachsendes Objekt entwickelt und damit ständiger Veränderung unterliegt.«
»Aus einem traditionellen Fliesenfachbetrieb entwickelte Alexander Buck seine Manufaktur für Möbel und Sonderanfertigungen aus Porzellankeramik. Sein rechts freitragender Waschtisch wird mit einem ausgeklügelten Haltesystem einfach und schnell montiert.«
»Als Konzept wirken „Emily“ und „Gregory“ originell, vor allem wegen der Reduktion auf die äußeren Umrisse einer Armatur. So ästhetisch reizvoll die Idee ist, bleibt bis zum alltagstauglichen Wasserhahn noch ein weiter Weg.«
»Für geordnete Verhältnisse sorgt der „Parawall“ dieser Hamburger Designerin. Mittels Magnetbändern können Blenden oder Boxen integriert werden und vereinen somit Trennwand und Regal zu einem flexiblen Wohnobjekt«
»Die Garderobe „Astrein“ dieses Designers, kombiniert interessant Staufächer mit Kleiderhaken und schafft damit eine tragende Wohnskulptur. Wir hoffen allerdings, dass die Stabilisierung mit Wandbefestigung durchdacht ist.«
»Bei der Kindergarderobe „Stammsitz“ von Lutz Dettmer sind es ein paar Löcher, die große Wirkung erzielen und Eltern dankbar stimmen werden. Hier kann man die vom Spaziergang mitgeschleppten Ast-Trophäen krümelfrei und dekorativ verstauen. Sie können sich sogar als Kleiderhaken nützlich machen. «
»Der Entwurf des femin anmutenden Sofas „ease.“ scheint entgegen der Beschreibung der Designerin doch weniger für den öffentlichen Raum als für das private Zuhause geeignet.«
»Im Automobildesign werden eigenwillige emotionale Formen genutzt, um die Umgebung auf ungewöhnliche Weise zu reflektieren. Diesen Effekt bringt ideenfischa mit seinem Kastenmöbelprogramm „La Faceta“ nun ins Wohnzimmer. Eine reizvolle Idee.«
»Individuell und raumbezogen lässt sich das Leuchtensystem „Sparks“ dieses Berliner Designers nutzen. Wie Wurzeln lassen sich die drei verschiedenen Module dabei anordnen und um 360° drehen. Außerdem umwelt- und kostenfreundlich sind dabei die Leuchtmittel aus LED.«
»Timm Helbach, der zwischen Mainz und Wien pendelt, entwarf seine „chaise th1“ aus verwinkelten Balken und schuf damit eine zeitlose Neu-Interpretation des klassischen Liegemöbels.«
»Die Wäscheklammer „becco“ dieses jungen Designers erleichtert die Arbeit im Haushalt.Form und Größe gewährleisten einen geringen Kraftaufwand und machen die Nutzung auch für Menschen mit Beeinträchtigungen der Hand gut möglich.«
»Der Schweizer Landschaftsarchitekt und Designer Ulf Rose hat kurzerhand ein paar Meter Schweißgitter zweckentfremdet und eine interessante Sitzgelegenheit daraus gefaltet. «
»Ein Beistelltisch ist mitunter ein banales Ding. Nicht so der „reorganised sidetable“ von studio philippbeisheim. Der Designer kombiniert Hexaeder und Tetraeder in einer Form. Und irritiert damit den Betrachter. Je nach Blickwinkel zeigt sich das Möbel in veränderter Erscheinung.«
»Das Kastenmöbel „Knickerbocker“ von Katarina Hübsch aus Halle überzeugt durch seine Mischung aus Einfachheit und Vielseitigkeit: Die minimalistischen Elemente mit Klappe und Schubladen lassen sich als Hocker, Bank, Anrichte oder Kleiderkiste nutzen.«
»Längst verschwunden geglaubte Möbeltypen wie der Schmink-Tisch erfreuen sich bei einer jungen Designer-Generation wachsender Beliebtheit. „C 58“ ist eine minimalistische Variante. Sie erfordert wenig Raumtiefe, dafür aber viel Platz an der Wand. Eine originelle, rustikale Neuinterpretation.«
»Diese Designerin schafft in ihrer Serie „Lichtschlucker“, dekorative Leuchten mit einem Sinn für Ökologie. Hierfür nutzt sie farbige Einwegbecher und setzt diese ornamental in Szene. Formen- und Farbvielfalt ergibt sich so aus dem ehemaligen Wegwerfprodukt.«
»Sein Entwurf der minimalistisch gehaltenen Tischleuchte "ZL2" besticht nicht nur durch eine klare Form, sondern auch durch das Material: Ahornholz, Edelstahl und LED-Technik. Das zukunftsträchtige Leuchtmittel wurde hier auf ansprechende Weise integriert.«
»Der Münchner Pascal Bosetti, der mit seiner Arbeit für den German Design Award nominiert ist, nutzte die Flexibilität dünner Holzscheiben und addierte einen halbrunden Abschnitt als Ablage für Utensilien zu einem Spiegel. «
»Die organische Form des Beistelltischs "Autumn" dieser jungen Designerin, überzeugt durch eine poetische Formensprache. Die zugundeliegende Idee von Ast und Blatt wurde hier im Ganzen durchdacht und findet seine Krönung in der beweglichen Tischplatte. «

J N

»Formal ist das Waschbecken „Watercontrol“ überzeugend gestaltet. Es soll zum Wassersparen anregen. Offen bleibt, weshalb Corian als Material gewählt wird, das hauptsächlich bei Einbaubecken verwendet wird. Ob ein schmales Aluminium-Element zur Befestigung des Beckens ausreicht, ist eher unklar.«
»Vielseitig. Der multifunktionale „Interior Kit“ dieser Designerin bietet Stauraum, Sitzgelegenheit und, dank elektrischer Anschlüsse, sogar einen Arbeitsplatz. Das zugrundeliegende Modul lässt sich auf einfache Weise erweitern und erlaubt somit eine vielseitige Nutzung im Wohnraum.«
»Poetisch. Die Wachslampe „IKARUS“ dieses Designers erhellt nicht nur den Raum, sondern auch das Gemüt. Durch die Wärme des Leuchtmittels schmilzt, der aus Wachs bestehende Lampenschirm und entwickelt sich zu einem Unikat. Im Laufe der Zeit entsteht so ein immer neues, faszinierendes Leuchtobjekt.«
»Beweglich ist der Spiegel, den der Designer Michael Rem aus Berlin entwickelte. Das Objekt ist in zwei Größen erhältlich, die kleinere Version kann auch als Handspiegel verwendet werden. «
»Beachtenswert ist das „Objekt 3000“ von Imke Höfker, das als Garderobe genutzt werden kann: Trotz optischer Leichtigkeit kann es viel tragen, sei es an die Wand gelehnt oder frei stehend. «
»Früher war die Nasszelle ein aus ökonomischen Gründen standardisierter Ort. Mit „q.bic“ schufen Markus Schönecker und Christian Eckert eine minimalistische Zelle für die Körperpflege. Gewöhnungsbedürftig und zugleich anregend erscheint die Idee des temporären Rückzugs inmitten eines Wohnraums.«
»Die Entwürfe von Oliver Schick sollen bei aller Schlichtheit und Strenge Geschichten erzählen. Wie der Kaffeetisch in Form eines Hafenpollers, wie die federleichten Barhocker. Oder wie die Leuchte „Facella“, die historische Laternen ganz neu interpretiert. «
»Einfallsreiches Spiel mit nachhaltigen Ideen: Der „Line-Up-Table“ verwendet Holzspänne, die bei der Produktion anfallen als Bestandteil der leichten Betontischplatte. Leuchtende Seile verbinden sie mit dem Gestell, als könnte der Tisch nur so vorm Davonfliegen bewahrt werden.«
»Mittels Sandwichplatten aus Bambus gestaltet dieser Designer aus Weimar, Tische und Regale. Seine innovative Leichtbau-Konstruktion „CONBOU“ ermöglicht Stabilität bei geringem Gewicht und erweist sich außerdem als ökologisch sinnvoll.«
»Diese Berner Designerin gestaltete mit dem Entwurf „Estë“ einen außergewöhnlichen Sitz- und Schlafplatz. Das Outdoor-Möbel lässt sich an Bäumen oder Säulen installieren und schafft so einen Ort für neue Perspektiven im eigenen Garten, Parks oder anderen urbanen Räumen. «
»Seit Achille Castiglioni und seinem „Mezzardo“ wissen wir, wie bequem Traktorsitze sind. Kathrin Siemann formt ihren Sitz aus dickem Crouponleder, gibt ihm eine stabile Konstruktion sowie einen Eimerbügel als Tragegriff. Für dieses Objekt namens „Heinrich“ sollte sich ein Hersteller erwärmen.«
»Eine besonders naheliegende Form der Nachhaltigkeit gelang Silva Proffen. Sie entwarf Kleiderbügel, die aus alten, mit Harz verklebten Stoffresten bestehen. Ebenso naheliegenderweise nannte sie ihre Idee „Reststoff“.«
»Design ist die Kunst, mit wenig viel zu erreichen. Wenig Materialverlust zum Beispiel: Das macht der Kölner Designer Tim Kerp vor. Seine Beistelltischserie „Duetto“ wird abfallfrei aus einem viertel Quadratmeter Stahl produziert. Das Gestell entsteht nach Ausschneiden der Tischplatte durch Abkanten.«
»Blumenfreunden macht das „Greenhouse to go“ vom Studio Besau-Marguerre eine Freude. Das tragbare Gewächshaus eignet sich als Hingucker im Wohnraum. Das Objekt als Transportmittel für Pflanzen zu gestalten, ist der Idee geschuldet, was man für das Leben auf einem fremden Planeten mitnehmen würde«
»Der „superbowl“ der Berliner Designerin Esther Göröcs verspricht Abhilfe bei der Bewältigung der alltäglichen Unordnung. Als Gummischale in verschiedenen Formen und Größen bietet er sich direkt am Tischbein als originelle Ordnungshilfe für den (unverzichtbaren?!) Kleinkram dar. «